öhm ja Hintergrund

Elf — Silvester


Silvester. Lichter blinken auf. Ping pling pling ping ping pling. Jeder wartet sehnsüchtig darauf, dass die Uhr Null schlagen würde, ein Ereignis, das man normalerweise verschlafen würde—nicht so an Silvester. Sekt und Spiele in rauen Mengen, und wer nicht mitmacht, hat was verpasst.

Die Lichter blenden, ping pling pling ping ping und am liebsten würde ich diesen Moment verschlafen. Dieses endlose Warten auf das neue Jahr, die Minuten ziehen sich zäh wie Kaugummi, und während all dem die schier grenzenlose Fröhlichkeit von jedem, der auf dieser „Party“ ist. Wer feiert schon eine Party, nur weil man ein Jahr herumgekriegt hat? Oh man, ich will mich in meinem Bett verkriechen.

Noch zwei Stunden bis zum bitteren Ende. Die Welt wird nicht unter-, sondern weitergehen, selbst wenn es nicht so aussieht, als würde sie das noch lange machen, aber an Silvester wird sie garantiert nicht untergehen, und wenn, dann nur, um uns eins auszuwischen.


Der Geruch von Bier schreckt mich aus meiner Lethargie—meinen Gedankengängen, sagen wir es netter—und ich blicke interessiert auf. An sich ist der Geruch von Bier nichts Ungewöhnliches während einer Party; nur dieser hier ist feiner, kommt von ganz nah, und tatsächlich hält mir eine feingliedrige Hand eine Dose unter die Nase. „Trink, bevor du uns noch ganz einschläfst.“

Das helle, glockenhelle Lachen verrät mir, mit wem ich es zu tun habe. Ich nehme das Bier und trinke erst einmal einen Schluck.

Helena“, murmle ich und starre angewidert auf das Bier. „Das ist eklig. Wieso gibst du mir Bier mit Wodka vermischt?“ Das honigblonde Mädchen neben mir kichert und verrät mir, dass sie ein bisschen zuviel gehabt hat heute. Ihre Augen sind glasig und dunkel, und ihre Finger bewegen sich, als würden sie Klavier spielen—was sie höchstwahrscheinlich auch tut, jedenfalls in ihren Gedanken. „Es schmeckt gut“, antwortet sie und klingt ein wenig zu nüchtern für die riesige Menge Alkohol, die sie bereits in sich hinein geschüttet hat. Dass sie klar spricht, bedeutet allerdings nicht, dass dir auch klar denkt, wie ich schon mehrmals feststellen musste. „Außerdem kannst du nicht immer so miesepetrig hier sitzen. Wo ist Stefan überhaupt hin?“

Keine Ahnung“, gebe ich ein wenig patzig zurück. Stefan hat mich vor gut einer Stunde sitzen lassen und ist mit seiner Exfreundin abgehauen. Ich kann es ihm nicht verübeln—Andrea sieht wirklich, wirklich gut aus—, aber immer wieder darauf angesprochen werden, hasse ich—sind wir solche siamesischen Zwillinge? Huh? Huh?

Ich stelle die Dose vor mir auf den Boden. So wird es zwar nur wenige Augenblicke überleben, bevor es von jemandem umgeschüttet wird, aber damit kann ich ziemlich gut leben. Tatsächlich ist mir das alles ziemlich scheißegal. Eine Stunde und 54 Minuten noch, und nein nein nein ich darf nicht nach Hause, wie Helena mir gerade wirklich glaubwürdig versichert. „Es ist viel zu geil hier. Siehst—siehst du den Typen da, den in der Menge, der mit dem roten Hemd?“

Klar“, antworte ich. Nein, ich sehe ihn nicht. Die Menge da vorne, die auf einer Tanzfläche tanzt, die ungefähr so groß ist wie der zukünftige Nordpol in 100 Jahren—also winzig itzy-bitzy klein—, ist viel zu unübersichtlich, als dass ich etwas sehen könnte.

Der is heiß, oder?“

Ich verdrehe die Augen und tippe mit meinen Fingern auf meinem Oberschenkel herum, tap tap tap tap, in irgendeinem altbekannten Rhythmus, dessen Name mir gerade nicht einfällt.

Natürlich. Wenn du nicht sofort hingehst und ihn anmachst, tu ich es.“

Du bist ein elender Spielverderber.“ Sie ist beleidigt, das kann ich sehen, hören, fühlen, riechen, was auch immer, vielleicht sehe ich es auch voraus, habe den 6. Sinn und das alles ist noch gar nicht passiert, keine Ahnung und es interessiert mich auch nicht.

Das Bier-Wodka-Gemisch hat die letzte Minute überlebt und ich beschließe, die Dose—und mich mit—dafür zu belohnen, weswegen ich sie von ihrem Platz zu meinen Füßen befreie und in einem Zug halb leer trinke. „Vielleicht steh ich einfach nich auf Kerle“, murmle ich, während ich noch ein bisschen Bier-was-auch-immer im Mund habe—dementsprechend klingt es, aber, ich kann es gar nicht oft genug sagen, es interessiert mich nicht. I don’t give a damn, und da ich kein Französisch in der Schule hatte, kann ich es leider nicht auf Französisch und auch sonst leider auf keiner Sprache sagen! Aber den Grundgedanken habt ihr verstanden? Es interessiert mich nicht!, und es scheint wahrer zu werden, je öfter ich es sagen. Ja, jein, nein, ja, nein, oder jein, scheiß drauf.

Du könntest es mal versuchen. Wie wärs mit Stefan? Hatte immer das Gefühl, ihr macht…“—an der Stelle unterbricht ein galanter Hickser ihre prestigeträchtige Rede—„macht miteinander rum, wenn ich grad nich dabei bin.“

Wirklich?“, frage ich sarkastisch. „Man, dann komm ich ja gar nicht mehr von seinen Lippen weg.“ Ich trinke noch einen Schluck, und je alkoholisierter ich werde—ich weiß, man, ich bin 19, von ner halben Dose whatever sollte ich nicht schon angeheitert sein, aber ich hab noch nie was vertragen—, desto mehr beginnt mir das Spaß zu machen. Also, nicht die Party. Und Silvester erst recht nicht. Ein Jahr vorbei, juchee, morgen fängt’s neue Jahr an und dann kriegen wir auch wieder keine Gehaltserhöhung und schlanker werden wir auch nicht.

So oft biste schließlich nicht bei uns, bist du?“ Immer, wenn ich trinke, verfalle ich in den eigentümlichen Zustand, Englisch zu sprechen. Eigentlich witzig. Klingt aber scheiße, wenn man englische Grammatik mit deutschen Worten verwendet. Obwohl. „Was Vertrag“ war schon immer ein Dauerbrenner. Oder, im Umkehrschluss, „what for a contract?“. Penny for ’em, my love!

Du bist echt scheiße drauf, wenn du keinen Bock hast, weißt du das?“ Ihre Stimme ist ein bisschen quäkig, immer, wenn sie sich aufregt, was sie zum Glück oft tut, oder besser gesagt, gerade so oft, dass es immer wieder wieder wieder amüsant ist, aber nicht allzu sehr nervt. „Das ist der Sinn vom „Keinen Bock haben“, meine Liebe“, erkläre ich mit einem Grinsen und stellte die mittlerweile leere Dose wieder auf den Boden, bevor ich sie sanft wegkicke, so dass sie mit einem wirklich interessanten Geräusch wegrollt, hinaus in die weite weite Welt. Und zerquetscht wird. Ich grinse ein bisschen, als der Unbekannte fluchend hinfällt, so richtig aufn Arsch, und dann ebenso fluchend wieder aufsteht.

Es nervt aber“, beharrt sie und zeigt auf den Typen. „Das hätt ja auch nich sein müssen.“

Ich weiß. Beschwer dich bei dem Idioten, der hingefallen ist, bloß weil der Boden mal nicht seinen gewohnten Gang nimmt. Hast du noch ein Bier?“

Sie verdreht die Augen und schüttelt theatralisch ihre blonden Locken—sehen scheiße aus, leider leider leider, ich fand blonde Locken schon immer geil und wollt schon immer mal so ne Freundin haben, aber bei Helena sieht es echt miserabel aus—hell yes, es ist so geil vom Thema abzuschweifen—, bevor sie aufsteht. „Willste tanzen?“, fragt sie und streckt auffordernd ihre Hand aus, mitsamt Ehering. Sie ist nicht verheiratet, findet es aber witzig, einen zu tragen. Wer’s braucht.

Ich will und werde mich in die Besinnungslosigkeit saufen“, antworte ich und zucke mit den Schultern. „Hätteste früher kommen müssen. Jetzt is zu spät.“

Mit einem Seufzen—hören kann ichs über das Partygebrüll nicht, aber sehen schon—stemmt sie die Hände in die Hüften und setzt ihre beste „Du böser böser Junge“-Miene auf, was mich immer an einem aufgeblasenen Frosch erinnert, der grade irgendein Opiat genommen hat. Und mit Verlaub, ich weiß, wie das aussieht, muss ich gestehen—Biologieunterricht in der Schule, klingelts, klingelts, klingelts? Unser Lehrer konnte die Viecher einfach nicht töten.

Du bist sowas von unlustig! Mit dir kann man auf keine Party gehen!“ Bist ja auch nicht mit mir auf die Party gegangen, sondern mit irgendeiner Freundin. Ich hätte den Türsteher dafür bezahlt, wenn er euch nicht rein gelassen hätte in den Club. „Immer sitzt du in der Ecke rum und säufst dich voll, und mit Verlaub, beim dritten Bier kippst du um.“ Könnte daran liegen, dass du es immer mit Wodka aufputschst? Und was nicht alles. Ich will gar nicht wissen, was ich schon alles geschluckt hab. „Spielverderber.“ Ich weiß. „Mit dir macht Silvester keinen Spaß.“ Ich hasse Silvester.

Das wiederholte ich auch laut, und mit einem erneuten, theatralischen Seufzen—das Mädchen sollte Schauspielerin werden, oder Model, oder was nicht alles—verschwindet sie in der Menge.

1:0 für mich.

Endlich wieder allein, selbst wenn kein Bier in der Nähe ist, oder was auch immer man alles zu sich nehmen, es ist mir scheißegal, I don’t give a damn, ihr wisst schon, aber das hatten wir ja bereits.

Ich hätte wirklich Französisch in der Schule lernen sollen, und mit diesem Satz erhebe ich mich und begebe mich selbst auf die Suche nach einem Bier. Es ist Silvester, wir sind in einem megaangesagten Club—in Anführungszeichen, verdammt, das ist ne Dorfkneipe—, und das bedeutet so ziemlich automatisch, dass es hier Bier geben muss. Ich habe zwar keinen besonders guten Geruchssinn, aber das müsste sich auch so finden lassen.


Etwas, was ich ebenfalls an Partys hasse, ist die Tatsache, dass man keinen Arsch kennt, und die, die man kennt, hassen dich. Bis auf Helena, aber wie war das noch mal? Die nervt, richtig, und selbst ihre Quäkestimme ist irgendwie scheiße, wenn deine Stimmung sich nahe dem Nullpunkt befindet.

Pling pling pling pling. Ich hasse die Lichter zu Silvester, es ist noch über ne Stunde hin, aber nein, die Dinger müssen jetzt schon verbrannt werden, oh wie ist das schön, gebt mir ne Kotztüte.

Zurück zum Thema. Jeder in diesem beschissenem Club ist mir unbekannt, bis auf Stefan, aber den hab ich schon ewig nicht mehr gesehen, und Helena, aber die will ich auf ewig nicht mehr sehen. Dabei leben wir hier in einem Dorf, einem Dorf Dorf Dorf! Was es nicht alles gibt.

Ich habe es gewusst: es gibt Bier. Während ich mich an der Bar niederlasse und die exotischen Getränke betrachte, die meine Nebenmänner haben—was bringt das, was bringt das, verdammt noch mal, nur weil’s blau ist oder grün oder helllila mit kotzgrünen Streifen, es ist doch nur was zu trinken—merke ich, wie langsam meine Gedanken verschwimmen Ha! Das bedeutet nur Gutes, vielleicht werde ich Silvester verpennen, diese ganzen beschissenen Pling-pling-pling-pling-Höllenlichter und diese ganze fröhliche Stimmung, obwohl’s doch immer nur einen Tag weiter in unseren Untergang geht. Was gibt’s da zu feiern?

Nichts, gar nichts, nada, niente, nothing, nie! Ach nein, nie heißt nein auf Polnisch. Verdammt.

Ein Bier“, nuschle ich in meinen nicht vorhanden Bart—so ne Scheiße steht mir nicht, ich hab’s versucht, mit 16, und bin kümmerlich gescheitert, ja verdammt, ich war jung—und der Barkeeper erhört mich sogar! Ui ui ui, heute hab ich echt eine Glückssträhne. Wenn ich jetzt noch Stefan finde, um mich galant von ihm zu verabschieden und dann in meinem Bett weiter zu feiern, was nicht so pervers gemeint war wie es klingen möge, wäre der Tag perfekt. Es ist zwar schon verdammt spät, aber besser spät als nie, nicht wahr? Wie ich diese Floskeln doch hasse! Oder waren es Sprichwörter?



Die Party ist nicht gerade spannend, mehrere Leute tanzen, andere kotzen, andere trinken, eigentlich hat jeder bis jetzt schon alles drei gemacht und nur die Reihenfolge variiert. Es ist wirklich langweilig hier, befinde ich und nehme einen kräftigen Schluck Bier-was-nicht-alles (hier wird nichts, aber auch gar nichts pur getrunken!), das mir erstaunlich schnell serviert wird dafür, dass es eigentlich ein paar Minuten braucht, um gut zu werden. Wie war das noch mal? 7 Minuten? Aber das war ein Pils. Oder? Scheiße, ich wusste es mal, wusste es mal, musste es für ein Referat in der Schule lernen und jetzt habe ich es wieder vergessen. Ja, das Referat war lediglich über Hopfen, worüber hätte ich sonst schreiben können?

Well, do you, do you want to?“, schallt eine Stimme neben mir, eindeutig weiblich, eindeutig unbekannt, geht mir definitiv am Arsch vorbei. Ich blicke mich um und merke nebenbei, dass sie den Songtext mitsingt. Wie unkreativ, und das sage ich ihr auch, aber sie strahlt mich nur weiter mit ihren 1000-Watt-Zähnen—Zahnarzttochter?—an. Nicht gerade niedliches Mädchen, ein paar Hasenzähne, zu alt für mich, rote Locken, aber verfilzt, und sowieso, I don’t love fucking a redhead.

Ich bin die Sabrina“, sagt sie und deutet auf mein Getränk. „Bier? Was solln das? Is doch Silvester!“

Betrunken, die ist betrunken, merke ich und grinse sie auffordernd an. Was die kann, kann ich schon lange, ich tu’s nur nicht, weil ich es schon so lange kann, dass ich eingesehen hab, wie dumm es eigentlich ist! Aber meine Prinzipien verrate ich gerne, wenn der Lohn stimmt.

Ich mein, möchtste was von meinem Wodka, ist auch noch irgendwie Cola oder so drin, selbst wenn ich glaube, dass das Ding da drin Kinder gekriegt hat… schmeckt nicht nach Cola.“ Sie rührt mit ihrem etwas pummeligen Finger in dem kleinen Glas herum—wie hygienisch, yes yes yes, da werd ich garantiert draus trinken, wie viel hat die eigentlich schon weg gesoffen.

Eigentlich bin ich ja Alkotarier, das bedeutet, ich trinke keinen Alkohol, das ist eigentlich auch nur Fanta, was ich da trinke und kein Bier“, erkläre ich ihr mit ernster Miene. „Meine Eltern warn da etwas eigen, die waren früher mal Zeugen Jehovas und haben dann ihre eigene Sekte gegründet, mit diesen Alkotariern und so.“

Sie sieht mich ernsthaft an, entweder weil sie denkt, dass ich es ernst meine und sie mich nur bemitleidet, oder vielleicht glaubt sie’s mir, beides passable Möglichkeiten, und zum Volldepp macht sich einer von uns ja sowieso. Und ich hab noch nie viel auf die Meinung anderer geben, aber das erwähnte ich schon?

Ach so“, antwortet sie. „Aber ist das nicht langweilig und so? Noch nen Wodka bitte.“ Die letzten Worte hat sie an den Barkeeper gerichtet, selbst wenn es mich nicht wundern würde, wenn sie mich fragen würde. Sie scheint mir so eine zu sein, die denkt, jeder liebt sie, und mir ist es schon öfter passiert, dass so eine von der Sorte auf mich zukam und mich aufforderte, ihr was zu bestellen.

Drecksblagen, allesamt. Und das Leben sowieso, das ist das größte Drecksblag von allen, und jedes Mal wenn es scheiße drauf ist, erfindet es eine Party. Ich überlege gerade, ob ich das Drecksblag dann eher bemitleiden soll, wenn es ihm so scheiße geht, dass er dauernd Partys schmeißt, aber meine äußerst philosophischen Gedankengänge werden von der heiligen Sabrina unterbrochen.

Ich hab dich was gefragt.“ Sie kichert wie verrückt, scheiße scheiße scheiße, ich will hier weg. „Ist das nicht langweilig, so ohne Bier? oder andere al—alkoholische Getränke. Heißt doch alkoholisch?“ Ich nicke und beeile mich, mir ein Wodkagemisch nachzubestellen, was mir einen erstaunten Blick von Sabrina einfängt.

Ich steh drauf, der böse Junge zu sein“, erkläre ich und als sie es nicht kapiert, setze ich nach. Keiner versteht mich! Niemand! Kein Arsch, und sie versuchen es erst gar nicht. „Ich tu nich gern, was meine Eltern sagen. Du verstehst?“

Etwas verwirrt nickt sie, habe ich ihr doch gerade erst erzählt, dass ich Alkotarier bin, und by the way, was für ein tolles Wort das ist, ich sollte es in meinen Wortschatz aufnehmen.

Sie neigt ihren Kopf, während sie mich näher zu betrachten scheint—wie spannend kann ich sein?—, fast als ob sie mich analysieren will. Vielleicht ist sie Psychologiestudentin und hat das Gefühl, bei meinem kaputten Hirn könnte ne Doktorarbeit bei rauskommen—ich seh es schon vor, „Die fabelhafte Welt des Tobias G.“—, oder sie ist vollkommen zu und bekommt erste Nebenwirkungen in Form von Kopfschmerzen zu spüren. Hat dem Mädel schon mal jemand erzählt, dass sowas gar nicht gut tut? Falls nicht, ich werde nicht der Erste sein.

Du bis irgendwie witzig“, fängt sie dann an und trinkt noch den letzten Tropfen aus ihrem winzig-kleinen-hattituti-Glas. Und dafür bezahlt man sich dann dumm und dämlich. Großer Preis, kleines Glas, scheiß Kater.

Irgendwie… so unnahbar. Darauf stehen Mädels.“ Also doch eine Psychologiestudentin. Schade. Ich hätte zu gern mal an ihrem Kopf gerüttelt und ihr gezeigt, was für Folgen das haben kann, wenn Leute mit Kopfschmerzen sich zu hastig bewegen. Zu reinen Forschungszwecken, versteht sich.

Ach ja? Ich bin schwul.“

Keine Ahnung, wie mir die Worte rausgerutscht sind, die müssen sich da todesmutig nen Weg durch das Bier gebahnt haben, das ja eigentlich in die entgegengesetzte Richtung läuft—die Worte hatten es wohl eilig, ha, und irgendwie sind sie gut. Ich bin schwul! Schwul! Ha, damit kann ich mir tausend unliebsame Mädels vom Leibe halten. Und die Gutaussehenden werden nichts davon erfahren, wer redet schon mit so dummen, unbeliebten Gören? Nicht, dass ich die mobben würde, aber wer glaubt denen schon, ich bin schwul? Die wollen doch nur Aufmerksamkeit! Das ist der Masterplan.

Sabrina guckt betroffen und stellt das kleine Gläschen auf die Theke. „Och.“ Ihre Augen verdunkeln sich und sind das ein paar Tränen in ihren Augenwinkeln, oder hat sie einfach nur versucht, sich die alkoholischen Flüssigkeiten durch sämtliche Körperöffnungen einzuverleiben?

Das werden die Mädels aber gar nicht gern hören.“

Das Risiko musste ich in Kauf nehmen, als ich im kosmischen Supermarkt am Regal mit den Sexualitäten vorbei gegangen bin. Sonderangebot, weißt du, Lagerausverkauf an Schwuchteln, und ich war damals knapp bei Kasse, da musste ich nehmen, was zu kriegen war.“

Ich liebe es, böse, fies, schnippisch zu sein und das alles zur gleichen Zeit, an jedem beschissenen Tag, auf jeder beschissenen Party, das ist mein Lebensinhalt, und ohne ihn hätte ich mich schon längst aufgehängt. Oder zumindest erschossen.

Der Wodka ist gekommen, Wodka mit was auch immer, hab ich’s schon erwähnt? Die Logik des Barbesitzers möcht ich haben; in Bier ist zu wenig Alk, muss aufgeputscht werden, in Wodka ist zu viel Alk, oh oh oh wir müssen es verdünnen, sonst kippen uns die Leute um und scheiße!—die bezahlen uns doch unseren Lebensunterhalt!

Hmm, ach egal! Ich hab ja nichts gegen Schwule.“ Jaa, die Toleranztour. Kenne ich von einem Bekannten—selbst schwul, verdammt, ich könnte mich verfluchen, wieso bin ich nicht früher drauf gekommen, da tanzt mir die Homosexualität nackt vor der Nase rum und schreit laut „Heureka! Lobet den Teufel!“, und ich ignoriere sie!—, immer wenn er erzählt, dass er schwul ist, ich hab ja nichts gegen Schwule. Das will doch kein Homo hören, das, wenn, will er die Toleranz höchstens sehen.

Hast du denn einen Freund?“, fragt sie interessiert. Höflichkeit oder Hoffnung, wenn ich single bin, kann sie mich umpolen? Also nur rein theoretisch, da ich ja sowieso straight bin, wie das schon klingt.

Hmm“, grunze ich unwillig, „das interessiert wildfremde

Menschen doch eigentlich nich, oder? Bzw. hat es nicht zu interessieren. Da, es hat dich nicht zu interessieren.“

Ich sollte es mit dem Wodka nicht übertreiben, er schmeckt schmeiße, und klar denken kann ich auch nicht mehr, und es wird doch gerade so schön.

Mittlerweile ist Sabrina einigermaßen angepisst, was mich nur insofern tangiert, dass es mich unglaublich freut. Ja! 2:0 an diesem beschissenen Abend, vielleicht wird er ja doch noch was, dieser ach-so-tolle Übergang ins neue Jahr, man sollte nie zu früh aufgeben—selbst wenn noch irgendwas fehlt, fragt mich nicht, was, ich weiß es doch selbst nicht.

Sie schüttelt wütend ihre roten Haare zurück—hatten wir das nicht schon mal, alle Mädchen sind gleich—und trinkt ihr Wodkaglas trotzig mit einem Schluck leer. Den angewiderten, „ich kotz gleich“-Gesichtsausdruck bestätigt ihr Trotzverhalten. Es ist doch immer wieder das Gleiche mit der Menschheit.

Wollte ja nur höflich sein“, meckert sie.

Und tolerant, ja, ich weiß. Nur leider leider leider, wie gesagt, ich war damals ganz knapp bei Kasse. Höflichkeit und Anstand gab’s nur noch nen Teelöffel voll, mehr konnt ich mir nicht leisten. Echt nicht meine Schuld! Verdammte Spielsucht.“

Ihre Augen verraten eindeutig ihre Gedanken: an wen bin ich da nur geraten, und ich glaube, ich habe gerade ihr gesamtes, halbwegs neutrales Bild über Schwule zerstört, aber das kann mir egal sein. Sie hätte gar nicht erst auf mich zukommen müssen, und wenn sie schon so scharf drauf war, ohne Songtext und mit Höflichkeit hätt ich’s besser gefunden. Eventuell hätte sie da sogar ne nette Antwort gekriegt.

Ich geh dann mal“, antwortet sie und schnappt sich das nächste Wodkaglas neben mir—das ist meins, mein beschissenes Wodkaglas, ich bezahle dafür und sie hat es extra gemacht—und trinkt es schnippisch aus. Nicht, dass es mir um den Alk schade wäre, aber ich werfe nicht gerne Geld zum Fenster raus.

Bis später irgendwann.“

Wie pummelige kleine Kinder doch an Selbstbewusstsein gewinnen können, obwohl man sie runter macht. Das wäre eine Notiz in meinem Tagebuch wert. Ich schreibe keines, aber wenn ich eins schreibe, wäre das eine Notiz wert, ihr versteht schon? Oder auch nicht. Es sterbe der Konjunktiv.

Bevor sich noch irgendein Typ neben mich setzen kann, knalle ich dem Barkeeper das Doppelte des Geldes, das ich eigentlich gebraucht hätte, hin, murmle „Der Rest ist für dich“ und begebe mich schnurstracks zu den Toiletten.


Ich habe Toiletten schon immer geliebt. Versteht mich nicht falsch, es riecht scheiße auf öffentlichen Toiletten und besonders hygienisch ist es auch nicht, selbst wenn ich auf Hygiene noch nie so viel wert gelegt habe—es geht mir um etwas anderes.

Toiletten kann man abschließen—jaa, ich meine die Toilettentüren, Gott, vergebe mir—, man kann sich auf ihnen verkriechen und es sich gemütlich machen, ein Buch lesen, man muss noch nicht mal pinkeln oder so, man klappt einfach den Deckel runter und setzt sich drauf. Das war meine Vorstellung von Gemütlichkeit, von Sicherheit, und selbst wenn meine Eltern mehrmals drohten, mich zum Psychodoc deswegen zu schleppen, es ist mir egal.

Nun ja, kommen wir zum Thema zurück. Ich liebe Toiletten, was auch der Grund ist, dass die Wohnungssuche so kompliziert ist, und was auch der Grund ist, dass mein Weg mich zu den Klokabinen führte.

Wo sonst kann man eine Stunde lang ungestört sein, möglichst noch Silvester, Ostern und Weihnachten verschlafen, während man Tetris auf dem alten Klapperhandy spielt?

Tetrissüchtig, tetrissüchtig, tetrissüchtig, schreien die Stimmen in meinem Kopf im Chor und ich bin kurz davor, mit einzustimmen, bevor ich mich daran erinnere, wo genau ich mich befinde.

Ein paar Jungs grinsen mich an, sie sind vollkommen stoned, high, mir fällt der deutsche Begriff nicht ein, oder Moment, high sagt man auch im Deutschen.

Die letzte Klokabine in der Reihe ist unbenutzt, ich gehe hinein, sie ist annehmbar, setze ich mich hin und hole mein Handy raus. Wollen wir doch mal sehen, ob sich dieser beschissene Rekord—99900! Ein beschissenes Tetris-steinchen wurde mir zum Verhängnis. Es sah so unschuldig aus, bevor es mich aus einem Hinterhalt angriff und sich auf die falsche Stelle stürzte wie auf die Weltherrschaft.

Ich sollte definitiv weniger Wodka trinken.


Tobi, ich weiß, dass du da drin bist.“ Ich auch.

Mach endlich auf, du Wichser.“

Tetrisser!“, antworte ich mit einem Grinsen. „Ich wichs hier drin doch nicht. Ich spiele Tetris. Notfalls darfst du mich auch Alkotarier nennen.“

Hör auf mit deinen Scheißspielchen.“ Ha! Ich habe ihn zum Seufzen gekriegt. Stefan seufzt nie, nie nich, nie nie nie, wobei die letzten drei nies polnisch waren für nein. Sex natürlich ausgenommen. Ich meine, da seufzt er auch. Sex hat nichts mit Polnisch zu tun. Oder doch? Ich kenne nur französisch.

Es ist ein witziger Zeitvertreib, fast so toll wie Tetris auf öffentlichen Toiletten spielen und dabei Kotzgeräusche von sich zu geben—ihn dazu zu bringen, aufzuseufzen. Ich war früher besser darin, weil ich viel Scheiße gebaut habe, aber irgendwann hat er sich dran gewöhnt.

Nun ja, meine Arbeit für heute ist getan, der Rekord zwar nicht gebrochen, aber heute haben alle Steine fleißig mitgearbeitet.

Ich schließe die Tür auf und blicke meinem besten Freund entgegen. Es ist kurz vor 12 Uhr, noch 5 Minuten oder so, und anscheinend hat sein Pflichtgefühl gesiegt und er ist mich suchen gegangen, denn bei mir weiß man nie, was ist nicht alles tue, wenn ich keinen Bock auf Partys, Konversationen und Wodka-Bier-Tequila-Fanta-Sprite habe, und das ist fast immer der Fall.

Wollten wir Silvester nicht gemeinsam feiern?“, fragt er und pustet sich, mädchenmäßig, die schwarzen Haare aus dem Gesicht. Was haben die alle mit ihren Haaren? Ich kann mich glücklich schätzen, dass ich raspelkurze habe, solche, die wehtun, wenn man drüber streicht.

Du wolltest Silvester mit mir feiern, weil du Silvester liebst, aber ich hasse Silvester und das weißt du.“

Kann ich irgendwas tun, um dir das Leben zu versüßen, oh großer Meister?“

Ich wüsste eine Menge, aber das meiste davon ist irrealistisch, und für den Anfang will ich mal nicht so sein. Stattdessen zucke ich mit den Schultern und folge ihm hinaus in die große weite Welt, bevor ich zerquetscht werde. Ach nein, das war die Bierdose.

Auf in den Kampf“, murmle ich und will schnurstracks auf die Bar zusteuern, aber etwas—Stefan Stefan Stefan ja ich weiß, verdammt, er ist ein Arsch—hält mich unsanft am T-Shirt zurück. „Wir gehen jetzt tanzen“, antwortet dieses Etwas und ich füge mich widerwillig der Anweisung.

Wie schon früher erwähnt, die Tanzfläche ist itzy-bitzy-klein, so groß wie der Südpol in 100 Jahren, oder wartet mal, schmilzt das Ding überhaupt? Bis jetzt ist immer nur der Nordpol geschmolzen, oder hat der einfach bessere PR-Manager und bekommt ob eam rem mehr Publicity?

Noch4 Minuten zu Jahreswechsel, wie mir der riesengroße Countdown auf der riesengroßen Ist-das-alles-zum-Kotzen-Leinwand verrät, oh dankeschön, es interessiert mich wirklich und gemerkt hätte ich ob der riesigen Leuchtfeuerwerke, die um Punkt Null Uhr auf die Welt losgelassen werden, ja sonst leider leider leider nichts.

Durch Ironie des Schicksals, oder ist es dramatische Ironie?—hatte das nicht irgendetwas mit Tod und Verderben zu tun, naja, könnte hinkommen—läuft wieder dieser gleiche verfluchte Song, wie heißt er? Do you want to? Wenn der Typ das 50mal hintereinander ins Mikro schreit, ich meine, das wird’s dann wohl sein.

Scheiße, Tetrisschwips. Weit verbreitetes Phänomen bei mir. Gebt mir eine Stunde lang ein Handy mit funktionierendem Tetrisspiel, es wirkt wie eine Droge auf mich, und danach kann ich nicht mehr klar denken. Ich sehe dauernd kleine bunte Klötzchen vom Himmel rieseln, die ich drehen und bewegen muss, damit sie in die anderen kleinen bunten Klötzchen passen—Tetrisschwips.

Du tanzt wie ne zermatschte Kartoffel“, lacht Stefan und nimmt meine Arme, um mich ein wenig auf der Tanzfläche zu bewegen. Ich bin mir sicher, jetzt sehe ich noch mehr aus wie eine zermanschte Kartoffel, oder zumindest wie eine Kartoffel, die gerade erfahren hat, dass sie bald zermanscht wird. That’s not sexy.

Ich bin betrunken, will nach Hause, hasse Silvester und das Leben ist ein Drecksblag.“

Wie schnell sich diese gute Stimmung doch in Luft auflösen kann, ich vermisse Sabrina und Helena fast, aber auch nur fast, denn diese Schnepfen tu ich mir nicht freiwillig noch mal an. Und jetzt habe ich auch noch ein Tetrisblöckchen verpasst, was ich Stefan auch lauthals mitteile.

Du bist doch echt bescheuert“, antwortet Stefan und schüttelt den Kopf. „Ich hätte bei Andrea bleiben sollen.“

Ich zucke mit den Schultern und befreie mich aus Stefans Umklammerung—der Kerl hat eine enorme Kraft, das ist viel zu viel für mich kleinen, winzig-itzy-bitzy-Kerl, der noch nicht mal seine Schultonne tragen konnte—, während ich immer weiter hin und her schwinge, fast wie ein Besoffener, was ich auf eine gewisse Weise auch bin, vom Wodka und Bier mal ganz zu schweigen.

Gerade, als der Sänger von dieser Band-deren-Namen-ich-mal-kannte-den-ich-mir-aber-nicht-gemerkt-habe-weil-er-irgendwie-komisch-war, mit einem bemerkenswerten Röcheln aus dem Lied scheidet, bemerke ich Sabrina und Helena einträchtig nebeneinander tanzen.

Die kennen sich also auch noch, und nach Helenas Gesichtsausdruck hat unser lovely redhead ihr gerade erzählt, was ich ihr erzählt habe, und sie sucht gerade fieberhaft nach Erklärungen, obwohl sie ja selbst dran glaubt.

Noch 2 Minuten bis Silvester, und scheiße, gerade als ich ein Quadrat in eine passende Lücke ploppen lasse, kommt mir eine Idee.

Ey, meintest du nicht, du würdest was für mich tun, um mir das Leben zu versüßen?“

Stefan mag ein braver hui-hui-Sohn sein, aber was das Böse im Innern angeht, ist er top, und ich habe es schon immer geschafft, eben dies heraus zu kitzeln, no perversion included.

Und genau das beweist er mir, indem er fies grinst. Nicht so gut wie ich, aber er macht sich. „Bist du mit Andrea zusammen?“, frage ich. Die Antwort ist eine hochgezogene Augenbraue.

Wie kommst du darauf? Die ist einfach nur gut im Bett.“

Man wird sich ja wohl noch mal absichern dürfen, denn mit vergebenen Männern würde ich nicht rummachen, jedenfalls nicht, wenn ihre Freundinnen Andrea heißen und feurige Giftpfeile spucken können.

Küss mich“, sage ich dann und sehe, wie Stefans Augen sich ungläubig, aber nicht abgeneigt weiten. „Wieso sollte ich?“

Ich hab so ner Schnepfe erzählt, ich wär schwul“, antworte ich und trete ein wenig näher an ihn heran. „und ich liebe es, wenn ich recht behalte.“

Seinen besten Freund küssen ist gar nicht mal so schlecht, wie es immer behauptet wird, und passieren tut auch nichts. Keine Feuerfunken, keine göttlichen Strahlen, keine Stimme, die aus dem Nichts auftaucht und schreit „Da habt ihr’s! Jetzt müsst ihr auf ewig zusammen bleiben, so will es das Gesetz der Romantik!“. Einfach nur ein Kuss.

Und Sabrina guckt hin.

In solchen Sachen habe ich öfters mal Glück, das zieht zwar meistens eine schlechte Note nach sich, weil man soviel Glück eben nicht auf einmal haben kann, aber das geht mir so ziemlich am Arsch vorbei, und ab morgen pauke ich Französisch. Die Sprache.

Ein paar Sekunden später sind die zwei Gören zu uns geeilt. Helenas Hand, mit dem sie whatever in der Hand hält, zittert verdächtig, und ihre dunklen Augen sind riesig geweitet, als würde sie mich verschlingen wollen oder zumindest die böse Ungerechtigkeit der Welt.

Heilige Scheiße!“, entfährt ihr. „Sabrina hatte echt Recht??????“

Ich habe Recht“, antworte ich grinsend. „Ich habe immer Recht.“

Also… also seid ihr schwul?“ Ich liebe es, wie die Leute „schwul“ aussprechen können, wenn sie nur wollen. Himmel, Herr, Gott, Hölle, könnte das mein erstes, richtig geiles Silvester sein?

Ich grinse Stefan an.

Ich weiß nicht, sind wir schwul?“

I wo.“

Genau. Da hast du’s, Helena.“

Nur ein bisschen angeheitert.“

Und experimentierfreudig.“

Und gut befreundet. Meine Fresse, es ist Silvester.“

Du sagtest ja sowieso immer, wir müssten quer sein—schwul.“

Und unsere Freundschaft gefährdet’s ja auch nicht, oder?“

Nö. Sollte sie?“

Nein. Ist doch nur ein Kuss.“

Genau. Nur ein Kuss. Da hast du’s, Helena. Entschuldige, ich muss heute zum ersten Mal in meinem Leben Silvester genießen.“

Pling pling pling pling. Es geht los mit dem neuen Jahr. Höllenlichter, lobet den Teufel, verdammt, wie kann das Leben schön sein, wenn man eben jenes nervigen Leute zur Hölle macht.


Und wieder ein neues Jahr.




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