öhm ja Hintergrund

Zwei — Joy


Die Luft flimmerte vor Hitze. Obwohl alle Fenster sperrangelweit offen standen und der Ventilator sich Runde um Runde drehte, klebte die Kleidung an der Haut und verursachte ein unangenehmes Gefühl auf Emmas Haut. Ein paar Grillen hatten sich vor ihrem Fenster nieder gelassen und zirpten ihre Melodie, aller Wärme trotzend.

Emma seufzte und fingerte eine Zigarette aus der Schachtel. Heute war ihr großer Tag. Mit zittrigen Fingern holte sie ein Feuerzeug aus der Tasche, ließ eine Flamme hervor glimmen und zündete damit die Zigarette an.

Es würde einfach werden, das wusste sie. Sie hatte Übung und ihr war genau bekannt, was sie erwartete. Jedes schmutzige Detail kannte sie, weitaus mehr als sie brauchte und jemals wissen wollte. Und trotzdem hatte sie Angst. Dass etwas schief gehen könnte. Unvorgesehenes passierte einfach immer wieder.

Nervös zog sie an ihrer Zigarette und betrachtete die Welt draußen, vor ihrem Fenster, während sie an ihrem dünnen Nachthemd zupfte, um sich wenigstens ein bisschen Kühlung zu verschaffen. Alles war dunkel und still, kein Wunder, war es doch 2 Uhr morgens, und nur ein paar Blätter flatterten herum, als wären sie auf der Suche nach irgendetwas. Niemand, noch nicht einmal ein Streuner, hatte sich um diese Uhrzeit auf die ruhige Straße verirrt.

Keiner würde etwas bemerken.

Emma seufzte. Es konnte ihr egal sein, wer etwas bemerken würde; sie hatte alles genau durchgeplant und jede Unsicherheit aus dem Weg geräumt. Und trotzdem… Noch einmal zog sie an der Zigarette, bevor sie sie in einem plötzlichen Anflug von Wahn hastig aus dem Fenster schnippte, als hätte sie sich daran verbrannt.

Verdammt“, fluchte sie und betrachtete das letzte Glimmen der Zigarette, bevor sie auf dem Boden auftraf und nichts weiter war als ein toter Stummel. Es war immer das Gleiche, die innere Anspannung zerriss sie fast und ließ sie Dinge tun, die sie später bereuen könnte. Danke, Gott, dass niemand da draußen ist, dachte sie und stöhnte dann, die Hitze machte ihr wirklich höllisch zu schaffen.

Mittlerweile war ihr Nachthemd verschwitzt und unkomfortabel, aber sie dachte nicht daran, es zu wechseln. Es gab einige Dinge, die sie für ihre Deckung brauchte, und ein gebrauchtes Nachthemd gehörte dazu.

Ein Maunzen ließ sie aus ihren Gedanken auffahren. Sie sah an sich herunter und blickte auf ein kleines, graues Bündel Fell, das sich hilfesuchend an sie schmiegte. „Joy“, flüsterte sie sanft und bückte sich, um die Katze auf ihren Arm zu heben. „Es ist warm, nicht wahr? Viel zu warm.“ Emma ging ein paar Schritte mit der Katze im Arm und setzte sich dann schließlich auf den Rand des Bettes.

Da müssen wir durch, Kleines. Bald wird es alles besser werden, ganz sicher.“ Joy maunzte verstehend und schmiegte sich in ihre Arme.

Ich hab noch nie eine so hübsche Bibliothekarin hier arbeiten sehen.“ Der Mann war Anfang 30, zumindest dachte sie das nach einem prüfenden Blick. Viel zu alt für sie, hatte sie doch gerade erst ihr Abitur gemacht.

Und ich habe noch nie Männer wie Sie hier freiwillig rein gehen sehen“, gab sie schnippisch zurück und zupfte ihr T-Shirt zurecht. Das stimmte tatsächlich; der Mann trug eine Lederjacke und ein T-Shirt mit einer Death-Metal-Band darauf, dazu dunkle, verwaschene Jeans. Nicht gerade der Typ „Ich geh mal kurz in die Bücherei und leihe mir Bücher aus“.

Ganz schön warm heute, nicht wahr?“ Der Mann stöhnte gequält. Sie nickte, während sie eine vorwitzige Strähne aus ihrem Gesicht pustete.

Was kann ich für Sie tun?“, fragte sie danach geflissentlich.

Zuallererst mal könnten sie mir ihre Handynummer verraten“, erwiderte der Mann und lächelte charmant. Sie hob erstaunt eine Augenbraue.

Ich bin 19“, erklärte sie dann.

Tatsächlich? Ich bin 27. Darf ich dann noch erfahren, wie sie heißen?“

Emma Hartmann“, erwiderte sie nach einer kurzen Pause und dankte Gott dafür, dass sie mitten im Sommerloch steckten und niemand in der Halle war, der sie hören konnte.

Interessant. Darf ich Sie zu einem Kaffee einladen?“

Die Grillen hatten mittlerweile aufgehört, zu zirpen, nun war das einzige Geräusch um Emma herum das Flirren der Luft. Joy war nach einer Weile von ihrem Schoß gesprungen und hatte es sich auf ihrem Kopfkissen bequem gemacht, während Emma wieder aufgestanden und zurück ans Fenster gegangen war. Die Luft war immer noch brütend heiß und der Ventilator schien die Wärme nur weiter in ihre Richtung zu treiben, weswegen sie ihn schließlich ausmachte.

Frustriert biss Emma sich auf die Lippen. Es war bereits spät und nur das Adrenalin in ihrem Körper hielt sie noch auf den Beinen. Aber für wie lange noch? Eigentlich hätte längst alles fertig sein sollen, sie hatte es so perfekt geplant, und nun war sie bereits eine halbe Stunde über der Zeit. Was, wenn sie ihren Plan gar nicht brauchte? Vielleicht hatte sich alles von selbst erledigt.

Sie schnaubte. Nein, das würde nicht passieren. Während sie an der goldenen Kette spielte, die sie zu ihrem Geburtstag geschenkt bekommen hatte und aus reiner Gewohnheit noch trug, sah sie aufmerksam aus dem Fenster, immer auf der Hut, falls sie das sehen würde, was sie sehen wollte.

Aber noch war es nicht so weit. Seufzend lehnte sie sich an die Fensterscheibe, die tot und trostlos ins Zimmer hineinragte wie eine Trennwand, und zischte leise auf, als sie spürte, wie kalt das Glas im Gegensatz zu der Hitze um sie herum.

Das Haus war schön und ziemlich groß, mit einigen Kinderzimmern und einem großen Dachgeschoss. „Zum Ausbauen geeignet“, wie der Immobilienmakler, ein dünner Mann in einem steifen Anzug, versicherte.

Sie sah sich um und war immer wieder erstaunt darüber, wie viel Geld er haben musste, dass sie sich so etwas leisten konnten. Er war unten und betrachtete den Garten, während sie in einem großen Zimmer mit einem dunklen Parkettboden stand.

Ihr Zimmer würde es werden, musste es werden, da war sie sich sicher. Das Fenster war groß und bot einen großzügigen Blick auf die Straße. Sie musste lächeln.

Ich hab noch was für dich.“ Erschrocken drehte sie sich um und blickte ihm in die Augen. Er sah sie freundlich an, seine Lippen waren zu einem warmen Lächeln verzogen. Dann fiel ihr Blick auf das kleine Bündel in seinen Armen.

Eine Katze“, sagte sie erstaunt und er nickte. „Aus dem Tierheim. Sie ist schon 2 Jahre alt, aber ich dachte mir… das stört dich nicht.“

Sie fühlte eine rasche Zuneigung zu dem kleinen Bündel wachsen, fast so rasch, wie sie sich in ihn verliebt hatte, und nahm es ihm ab. Die Katze maunzte leise und sah sie mit ihren großen Augen an.

Wie heißt sie?“

Joy.“ Sie blickte ihn erstaunt an und legte den Kopf schief.

Sieh mich nicht so an“, lachte er. „Es war nicht meine Idee, sondern die Idee des Vorbesitzers. Und die Katze hat sich jetzt nun mal an den Namen gewöhnt.“

Er trat noch einen Schritt näher, bis er ganz nah vor ihr stand. „Sieh den Namen doch einfach als Vorbote, wie unser Leben später sein wird…“

Emmas Haare waren mittlerweile zu Strähnen zusammen geklumpt, sie fuhr fahrig durch das verschwitzte Haar und blickte sich in dem Zimmer um, auf der Suche nach einem Haargummi. Ein schwarzes Exemplar lag auf dem Nachttisch. Sie packte es und band sich die Haare zu einem Pferdeschwanz, bevor sie sich auf das Bett setzte und unruhig hin und her rutschte. Wenn er nicht bald kommen würde… Emma seufzte und zog eine Nachttischschublade auf, holte die Packung Zigaretten daraus hervor. Es war eine lästige Angewohnheit und sie hasste es, aber sie brauchte etwas in ihren Händen, um sich zu beruhigen.

Joy sah sie unergründlich an. „Was ist los, Joy?“, flüsterte Emma und war selbst erstaunt darüber, wie tränenbelegt ihre Stimme klang. „Sag mir nicht, dass das falsch ist, was ich tue, ich weiß, dass es falsch ist, aber ich muss das einfach tun…“ Joy maunzte leise. „Es wird alles besser werden, und du weißt ebenso sehr wie ich, dafür muss ich das hier einfach tun.“

Eine einzelne, winzige Träne kullerte Emmas Wange hinunter, während sie vorsichtig über Joys dünnes und borstiges Fell strich. „Du willst es doch genauso sehr, du bist nur einfach nicht in der Lage, es zu tun.“ Sie biss sich auf die Lippen und betrachtete die Katzenhaare in ihrer Hand, die sich viel zu schnell abgelöst hatten.

Ein lauter Knall ließ sie aufschrecken. Verwirrt blickte Emma sich um und stand dann schnell auf. Joy wollte ihr folgen, aber Emma stieß sie beinahe brutal wieder zurück. Während sie die Zigarette, an der sie kein einziges Mal gezogen hatte, achtlos in den Aschenbecher warf, zog sie die unterste Nachttischschublade auf und wühlte sich durch die Blätter.

Sie konnte hören, wie Schritte die Treppe hinauf kamen und fühlte ihr Herz schneller pochen. Jetzt war es soweit. Die Schritte waren schwerfällig und Emma hätte es nicht gewundert, wenn sie ihren Bestimmungsort nicht gefunden hätten; aber nach ein paar Sekunden wurde die Tür geöffnet.

Der Alkoholgeruch war durchdringend und hatte bei ihr schon das eine oder andere Mal einen Brechreiz ausgelöst, aber mit der Zeit hatte sie ihn ignorieren können.

Emma?“ Die Stimme war schwerfällig und dunkel, bildete eine perfekte Einheit zu der erdrückenden Atmosphäre im Zimmer. „Emma, wo bissu?“

Sie richtete sich auf und sah ihn aufmerksam an. Er war an der Tür stehen geblieben, offensichtlich wunderte er sich, dass sie das Bett nicht angerührt hatte. „Ich bin hier“, sagte sie mit fester Stimme. Die Nervosität war von ihr abgefallen, als sie ihn gesehen hatte, und einer Anspannung und Entschlossenheit gewichen.

Jetzt endlich erblickte er sie, dabei war sie wirklich nicht schwer zu erkennen in ihrem weißen Nachthemd, das sich vom Dunkel des Zimmers abhob. Er sah durch sie hindurch, seine Augen waren alkoholverhangen, aber sie schluckte jegliche Vorwürfe herunter.

Emma“, wiederholte er. „Emma, wieso bissu nich im Bett?“ Sie biss sich auf die Lippen und trat einen Schritt näher.

Hab auf dich gewartet“, erklärte sie und ging noch näher. Ihre Füße waren nackt und verursachten ein komisches Gefühl, immer, wenn sie auf das dunkle Parkett trat.

Warst ziemlich lange weg.“ Sie vermied es, ihm in die Augen zu sehen, und starrte stattdessen auf Joy, die das Schauspiel mit ängstlichen Augen verfolgte.

Hat’ nochsu tun… im Büro, weissu, Arbeit mach’ sich nich von… alleine.“ Er sah sie an und trat noch einen Schritt auf sie zu.

Siehs hübsch aus, wirklich, seeehr hübsch.“ Als er versuchte, sie an den Schultern zu packen, trat Emma rasch einen Schritt zurück.

Lass mich in Ruhe“, zischte sie und verschränkte ihre Arme hinter ihrem Rücken.

Ey so… so redssu nich mit mir!“ Er sah sie empört an, machte aber keine Anstalten, auf sie zu zu gehen. „Wenn… wenn du nich lieb bis, dann muss ich… muss ich was dafür tun, dassu lieb bis, das weissu.“

Wie zur Demonstration hob er die Hand und machte eine schlagende Bewegung, die zischend in der Luft verhallte. Noch immer war die Hitze im Zimmer unerträglich.

Du hast getrunken“, wiederholte sie. Er zuckte mit den Schultern.

Ein paar Bier, na un? Wassis schon dabei? Willsu mich jetz anzeigen? Häh? Nee… waren ja nur n paar Bier.“

So kannst du nicht mit zu meinen Eltern, und das weißt du. Nicht, wenn du getrunken hast.“ Ihre Eltern waren sowieso nicht glücklich gewesen über ihre Hochzeit, waren nur widerwillig gekommen, als ihre erst 20-jährige Tochter „ja“ gesagt hatte, und die Nase über den Bräutigam gerümpft. Und sie war fest entschlossen, sie ihre Meinung über ihn revidieren zu lassen.

„’türlich kann ich so mit… bissu so konversikutiv?“

Konservativ“, korrigierte sie und seufzte. „Hör zu, werd nüchtern. In zwei Stunden müssen wir fahren. Du willst doch einen guten Eindruck auf meine Eltern machen?“

Die sin mir egal… hab ja dich geheiratet un nich deine Eltern.“ Er machte einen Schritt auf sie zu und wollte sie umarmen, aber sie wehrte sich.

Du hast getrunken“, sagte sie noch einmal mit Nachdruck. „So kommst du nicht bei mir an, damit wir uns verstehen.“

Der erste Schlag traf sie völlig unvorbereitet, allerdings war auch er nicht darauf vorbereitet gewesen, so dass er sie nur am Wangenknochen erwischte. Trotzdem atmete sie zischend die Luft ein, es tat verdammt weh. Die nächsten Schläge waren präziser, fast alle ins Gesicht, ein paar in ihren Unterleib.

So redssu nich mit mir, damit wir uns verstehen!“

Er sah sie eine Weile schweigend an, eine Weile tat niemand etwas, bis er schließlich schnell auf sie zuging und sie an den Schultern packte, an die Wand presste.

Willssu wirklich nich das tun, was ich will?“, fragte er und sie drehte den Kopf, als sie seine Alkoholfahne riechen konnte. Vermischt mit süßlichem Parfum und schwerem Lippenstiftgeruch, sie wollte gar nicht wissen, in wie vielen Bordells er sich herum getrieben hatte.

So an die Wand gepresst sah sie sich gezwungen, schnell handeln zu müssen. Ihren Ekel überwindend näherte ihren Lippen sich seinem Ohr.

Ich werd nie wieder etwas tun, was du nicht willst“, hauchte sie ihm ins Ohr. „Tut mir Leid, Liebster. Aber lass mich bitte los, sonst kann ich gar nichts tun.“ Sie konnte sein selbsterhabenes Grinsen förmlich vor sich sehen und ignorierte den Ekel über das, zu dem sie sich herablassen musste. Dann ließ er sie los und grinste sie zufrieden an.

Gehttoch. Muss ja nich immer Schläge sein… jetzt kommssu mit mir ins Bett un dann ham wir ein bisschen Spaß, ja?“ Er versuchte ein Lächeln, aber seine Gesichtsmuskeln gehorchten ihm nicht mehr richtig. Emma nickte und ging einen Schritt näher, während sie konsequent seinem Blick auswich. Als sie so nah bei ihm war, dass sie ihn ohne Probleme anfassen konnte, zog sie ihre Arme hervor und umarmte ihn. Emma legte ihren Kopf auf seine Schulter und spürte, wie Tränen in ihr aufstiegen, während sie vorsichtig ihre Hand erhob und das kalte Metall an seinen Kopf presste.

Seufzend betrachtete sie das Chaos, das sie angerichtet hatte. Der Nachttisch war offen und durchwühlt, das Bett sah aus, als hätte sich jemand stundenlang darin gewälzt. Das Nachthemd lag zerrissen auf den Laken und die Pistole auf dem Boden, neben dem leblosen Körper. Während die Tränen unaufhaltsam ihre Wangen hinunter flossen, ging sie zum Schrank und holte hastig die Tasche hinaus. „Joy“, flüsterte sie. „Joy, komm her.“ Die Katze hatte sich nach dem viel zu lauten Schuss unters Bett versteckt und war seitdem nicht mehr hervor gekommen, aber jetzt ließ sie ihr Köpfchen hervor lugen. „Komm her, Süße, wir verschwinden.“

Die Katze bewegte sich nicht und Emma stöhnte in einem Anflug von Ungeduld und Traurigkeit. „Joy, Kleine, du brauchst keine Angst haben, nie mehr, okay, nie mehr in deinem gottverdammten Leben musst du Angst haben… Joy, Kleine, komm her, bitte.“ Vielleicht war es der verzweifelte Ton ihrer Stimme, der Joy endlich dazu brachte, unter dem Bett hervor zu kommen und sich in Emmas Arme zu schmiegen. „Genau, Kleine, so ist gut“, flüsterte sie hastig und schluckte schwer. „Und jetzt… jetzt verschwinden wir. Was hältst du davon, hmm? Was hältst du davon, Kleine, wenn wir jetzt gehen und nie mehr wieder kommen?“ Joy maunzte leise und sah sie undurchschaubar an.

Während sie hastig die Tasche aufhob und noch einmal das T-Shirt zurecht rückte, das sie anstatt des Nachthemds angezogen hatte, sah sie noch ein letztes Mal zum Bett. „Tut mir leid“, flüsterte sie. „Tut mir Leid…“

Heute ist es wieder total warm, nicht wahr?“ Er stöhnte und sie nickte nur, während sie in ein Brötchen biss.

Ich muss jetzt ins Büro… Gott, da wird es so warm sein, da können wir unser Mittagessen auf dem Kopierer warm machen…“ Lachend stand er vom Frühstückstisch auf und trat einen Schritt an sie heran.

Heut wird’s nicht so spät, okay? Ich versuch, keine Überstunden zu machen.“ Sie vermied es, ihm zu sagen, dass sie genau wusste, dass es keine Überstunden waren, die er jede Nacht machen musste, und nickte stattdessen nur, während ihre Lippen ein falsches Lächeln formten.

Und dann können wir heut Abend unseren Kennenlerntag feiern, nicht wahr? Wie viele Jahre sind’s jetzt schon? 4?“

6“, antwortete sie und schluckte den Kloß hinunter. Er pfiff anerkennend. „Schon 6 Jahre“, murmelte er und klopfte ihr auf die Schulter. „Na jedenfalls machen wir uns einen schönen Tag, nicht wahr? Wir zwei.“

Drei“, flüsterte sie und er sah sie einen Moment verständnislos an, bevor er begriff. „Natürlich! Wir drei.“ Er strich ihr vorsichtig über den Bauch und lächelte noch einmal.

Bis heut Abend.“




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