öhm ja Hintergrund
{Ma nagyot nőtt az árnyék}

Rastlos, unruhig. Irgendwie deprimiert. Ich stecke gerade mitten in einer Identitätskrise. Ich will, aber ich will es nicht wollen. Ich fühle, was ich nicht fühlen will. Ich bin glücklich und verfluche mich dafür. Ich zittere vor Angst oder vor Freude und kann es nicht mehr unterscheiden, so sehr ich es auch versuche.

Kann man von bald sprechen, wenn man 7 Monate meint? Nein, kann man nicht. Aber man kann davon sprechen, dass viele Leute einem viel gequirlte Scheiße erzählen und es mehr als schwer ist, Unterscheidungen zu machen. Manches ist allerdings wahr. Nur was?

Ich warte viel zu lang. Auf so viele Sachen. Auf Glück, Freude, Liebe. Hier in meiner kleinen Welt verspricht mir jeder so viel, ob mit Worten oder Taten, aber... diejenigen, von denen ich Taten will, geben mir Worte, und von denen ich Worte will, die haben nur Taten. Ich habe keine Lust mehr, ständig und überall zu warten. Bitte sagt mir, was Sache ist. Macht, dass sich die Welt bewegt. Ist das so schwer?

9.2.10 21:01


{When the cats come out the bats come out}

Ich will morgen in die Schule. Nein, ich will nicht, ich muss. Warum muss schneefrei sein? Warum jetzt? Warum jetzt, wo ich denke, dass alles bergauf gehen könnte? Warum?

Womit habe ich das verdient... dass ich endlich mal Hoffnung habe und die dann wieder mal zerschlagen wird. Ich kann nicht mehr atmen.

Kann ich das den Leuten wirklich antun? Kann ich ihnen diese Last aufbürden? Ich befürchte nicht... ich würde es gerne... aber etwas hindert mich daran...  ich kann das einfach nicht machen. Egal, wie gerne ich es würde.

2.2.10 18:48


{I'll never be the same... if we ever meet again}

Grmpf. Gnürks. Der Tag heute begann wunderschön, wurde immer schlechter und ist jetzt auf ein halbwegs fröhliches Niveau angehoben worden. Nein, fröhlich ist mehr als eindeutig das falsche Wort. Es ist vielmehr so, dass ich jetzt gerade ziemlich neutral bin. Wenn man das so nennen kann.
Vielleicht sollte ich einfach mal von meinem Tag erzählen... nach zu wenig Schlaf wurde ich zwar ziemlich jäh aufgeweckt (ich sage nur ein Wort: Hund), mich empfing jedoch ein Paket. Ein - zugegebenermaßen ziemlich verspätetes - Weihnachtsgeschenk, um genau zu sein. Von Sarah.
Die hat heute Geburtstag und ich möchte nichts mehr als ihr hiermit, mit diesem kleinen Abschnitt, einen wunderschönen Geburtstag wünschen und mich bedanken für das Geschenk und vor allen Dingen für den Brief, der, selbst wenn er ziemlich überzeichnet (und witzig ;o) war, dennoch im Grunde die Tatsache widerspiegelt, dass wir beide sehr gute Freundinnen geworden sind, trotz kleinerer "Hindernisse" wie die der Entfernung und des eigentlich - für Teenagerverhältnisse - ziemlich großen Altersunterschieds. Danke, Sarah!
Ich glaube, ich muss demnächst mal eine kleine Rubrik aufmachen und jedem meiner tollen Freunde einen Text widmen Die haben es verdient...
Nun ja. Das war also der schöne Anfang des Tages. Und obwohl er auch schön weiterging - ich war mit meiner Schwester shoppen und essen - ging es mir dennoch rapid schlechter. Ich konnte förmlich spüren, wie jede Minute immer schwerer ging. Gott sei Dank weiß ich nach 2 Jahren mittlerweile, was man dagegen tun kann, habe also ruhig durchgeatmet, mich innerlich gesammelt und kontrolliert... und bin, als ich endlich wieder alleine war - ich konnte wirklich, wirklich keine Gesellschaft mehr ertragen - direkt duschen gegangen; das hilft mir immer, mich zu entspannen.
Einfach nur das Wasser auf die Haut prasseln lassen, so heiß duschen, dass alles beschlägt und von Dampf erfüllt wird... davon wurde mir dann allerdings irgendwann ziemlich schwindelig, und ich habe aufgehört und bin kurz auf dem Boden eingeschlafen... aber dafür geht es mir jetzt besser. Nicht gut, aber besser.
Und das ist wieder einmal ein Zeichen dafür, dass eben noch nicht alles in Ordnung ist. Und ich noch lange Zeit brauche, bis es das sein würde. Aber ich hoffe, dass es bald soweit sein wird. Es ist paradox, das zu sagen, aber ich freue mich auf morgen und habe gleichzeitig totale Angst davor. Derzeit überwiegt weder die Freude noch die Angst, sondern die Hoffnung. Die ich eigentlich nicht habe. Aber ich hoffe einfach, dass alles schon gut ausgehen wird. Nein, ich weiß, dass alles gut ausgehen wird. Ich habe sehr gute Freunde, die mich in allem unterstützen, und die mich auch als das akzeptieren, was ich bin. Und selbst wenn unser werter Praktiktant, der ab morgen meine Schule heimsucht, mich noch nicht lange kennt, habe ich trotzdem das Gefühl, dass er mich auch als das akzeptiert, was ich bin.
Und mehr kann ich derzeit einfach nicht verlangen...

1.2.10 18:47


{Vérpiros csizmák}

Heute war ein... ja, ein interessanter Tag.Passiert nicht alle Tage, im T-Shirt in den Schnee geschmissen zu werden, und das auch noch mehrmals... ich meine, ich bin ja irgendwie selbst schuld, dass ich es nicht für nötig halte, mir 'ne Jacke anzuziehen, aber egal. Im Zweifelsfall bin ich nie Schuld. So.

Und das pinke Kleid zieh ich auch nie, nie, nie nich mehr an. Das könnte ihr vergessen, das war genug :D außerdem war es saukalt. Irgendwie, irgendwann. Was soll ich sonst noch sagen, ohne, wie nennt man das auf Deutsch, also auf Englisch heißt es rambling

Ich glaube, es geht mir derzeit ziemlich gut. Nicht super. Das ist bei mir derzeit gar nicht mehr möglich... da brauch' ich noch ein bisschen Zeit, bis das funktioniert. Aber es geht aufwärts. Jetzt mache ich allerdings NICHT den Fehler, zu denken, nur weil es mir gerade gut geht, wäre alles wieder super und weg. Das geht nicht einfach so weg, es ist schlichtweg nur töricht, sowas zu glauben. Aber es wird mir helfen, glaube ich. Dabei, dass es mir besser geht.

Derya freut sich.

31.1.10 20:39


{Was fühl ich in mir?}

Das hier ist ein sehr schönes Lied... wenn ich wüsste, wem es gilt... wäre es noch schöner... aber das lässt sich wohl nicht ändern. Blicken wir nicht mehr in die Vergangenheit, sondern in die Zukunft. Morgen. Hoffentlich, zumindest. Man weiß ja nie.

Ich mag es übrigens nicht, zu bügeln. So schlau, wie ich bin, bin ich jedes Mal kurz davor, mir die Patschehändchen zu verbrennen... Aber ich habe es ohne Verbrennungen geschafft.

30.1.10 21:12


[erste Seite] [eine Seite zurück]  [eine Seite weiter]


Diese Webseite wurde aus 100% handelsüblichen, chlorfrei gebleichten Elektronen aus nachhaltiger und artgerechter Haltung erzeugt.
Hinzugefügt wurden außerdem Stylesheets und Hypertext aus ökonomisch wertvollen Anbaugebieten.
Bei dem Aufbau der Webseite sind weder Tiere noch Menschen zu Testzwecken verwendet oder verletzt worden.
Diese Webseite unterstützt "Unglückliche Elektronen e.V.", Sammelstelle für unglückliche Elektronen aller Art aufgrund von Nutzungsmissbrauch.
Gratis bloggen bei
myblog.de